Tolle Spielanlage – aber wieder keine Belohnung

(21.03.2014) Ergebnis: KSV II – SC Dortelweil III 0:1 (0:0)

Am Freitagabend spielte die F2 des KSV Klein Karben am zweiten Spieltag ein weiteres Derby. Es ging gegen die Nachbarn des SC Dortelweil III.

In einer sehr guten ersten Halbzeit lag das Momentum auf Seiten der Gastgeber. Mit klugem Spielaufbau aus der Abwehr heraus kombinierte sich Karben immer wieder schön an den Strafraum der Gäste heran. Dann war es aber schon aus mit Herrlichkeit. Zu überhastet, zu unentschlossen und zu fahrig waren die meisten Aktionen, so dass der KSV den guten Gästetorwart kaum in Verlegenheit brachte. Die Aktionen des SC Dortelweil waren zielstrebiger aber weniger gefällig. Mit zumeist hohen Bällen nach vorne konnte Dortelweil den KSV nicht wirklich in Gefahr bringen. Julian, der in dieser Partie das erste Mal in der Abwehr spielte, hielt ansonsten den Gegner vom eigenen Strafraum fern. Lediglich Philipp D. musste in der ersten Halbzeit in letzter Not retten. Den fälligen Freistoß konnten die Gäste nicht verwandeln.

Mit 0:0 wurden die Seiten gewechselt.

Der KSV tat sich jetzt etwas schwerer, denn der Gegner spielte gestaffelter und konnte viele Aktionen damit leichter unterbinden. Dortelweil selbst kombinierte jetzt besser und brachte die Gastgeber mehr und mehr in Schwierigkeiten. Philip S., der Torwart der zweiten Hälfte konnte sich im Tor auszeichnen. Auf der anderen Seite blieb der KSV zu überhastet. Als sich schon alles auf ein Unentschieden eingestellt hat, konnte Dortelweil nach einer guten Torwartabwehr den Abpraller im Tor unterbringen. Der letzte Angriff nach dem Anstoß brachte dann keine Ergebnisverbesserung.

So kam Dortelweil zu einem unverdienten Sieg. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen.

Für den KSV bleibt es dabei. Wenn das spielerische Übergewicht in Tore umgesetzt wird, sollte zukünftigen Siegen nichts im Weg stehen. Dabei müssen allerdings Ruhe und Zielstrebigkeit Hand in Hand gehen.

Für den KSV spielten: Raphael, Alessandro, Nico, Philip S., Julian, Philipp D., Nicolas, Martin (C), Sadi, Zoe und Nathan

Bericht: Markus Theiler