Gute Spielanlage, wenig Zählbares

Im ersten Spiel der schweren Qualifikationsgruppe 1 traf die U9 des KSV auf den SSV Heilsberg, den man noch aus dem vergangenen Jahr kannte.

Im ersten Spiel der schweren Qualifikationsgruppe 1 traf die U9 des KSV auf den SSV Heilsberg, den man noch aus dem vergangenen Jahr kannte.

Heilsberg, das in der letzten Saison mit guter Raumaufteilung und einem robusten Spiel gegen Ball und Gegner überzeugen konnte, trat in diesem Jahr nicht so dominant auf. Aus einer guten Abwehr heraus konnte der KSV einige gute Aktionen einleiten, blieb aber zumeist am Gegner hängen, so dass sich das Spiel häufig in der eigenen Hälfte abspielte. Dabei blieb aber beim Gegner auch vieles nur Stückwerk. Den technisch besseren Fußball spielte der KSV, doch die mangelnde Durchschlagskraft erlaubte es dem Gegner regelmäßig sein Torkonto zu erhöhen.

Mit einem 0:5 wurden die Seiten gewechselt. Nach zwei leichten Fehler in der Abwehr der Gastgeber konnte Heilsberg auf 0:7 davon ziehen. Erst jetzt wurden die Aktionen der U0 zielstrebiger und man konnte den gegnerischen Strafraum attackieren. Dies führte zu einem von mehreren Freistößen, den Philip S. wunderschön verwandeln konnte.

In der Folgezeit konnte sich der KSV noch gut nach vorne spielen, ohne allerdings zu weitern Toren zu kommen. Als dann Heilsberg diese Drangperiode zur Mitte der zweiten Halbzeit überstanden hatte, musste der KSV noch weitere fünf Treffer hinnehmen, die er dem Gegner durch leichte Fehler schenkte.

Auch wenn das Ergebnis sehr deutlich ausfiel, spielte der KSV den technisch besseren Fußball und ließ sich auch durch die Gegentore nicht aus dem Konzept bringen. Auf dieser Basis lässt sich aufbauen.

Fazit: Ein verdienter Sieg, den die Mannschaft sich aber selbst erkämpft musste. Wie im ersten Spiel trugen sich wieder viele Spieler als Torschützen ein – ein gutes Zeichen für die Offensivkraft der Mannschaft. Und dass diesmal Hinten die Null stand, spricht für die gute Leistung von Abwehr und Torwart.

Für den KSV spielten: Raphael, Philip S. (1), Niklas, Adrian, Bilal, Philipp R., Thom, Martin, Daniel, Nathan und Jesse

Bericht: Markus Theiler